Table of Content


---

Die verwendeten Holzarten:

ABIES PINDROW FIR
ACACIA ARABICA  BABUL
ACACIA CATECHU  KHAIR
ADINA CORDIFOLIA HALDU
ALBIZZA ODORATISSIMA  BLACK SIRIS
ALBIZZIA LEBECK   KOKKO
ALBIZZIA PROCERA WHITE SIRIS
AMOORA WALLICHII AMARI
ANOGEISSUS LATIFOLIA  AXLE WOOD


B
ISCHOFIA JAVANICA
BOSWELLIA SERRATA SALAI
BUXUS SEPERVIRENS BOX WOOD


C
ALOPHYLLUM TOMENTOSUM  POON
CEDRELA TOONA  TOON
CEDRUS DEODARA  DEODAR
CHISOCHETON SPP.
CHLOROXYLON SWIETENIA  SATIN WOOD
CUPRESSUS TORULOSA


D
ALBERGIA LATIFOLIA   ROSE WOOD
DALBNERGIA SISSOO    SISSOO
DIOSPYROS MELANOXYLON  EBONY
DIPTEROCARPUS SP.  GURJAN
DUABANGA SONNERATIOIDES  LAMPATI


E
UGENIA JAMBOLANA JAMAN


G
ARDENIA LATIFOLIA GARDENIA
GMELINA ARBOREA GAMARI


H
ERITIERA MINOR  SUNDRI
HOLOPTELEA INTEGRIFOLIA KANJU
HYMENODICTYON EXCELSIUM  KUTHAN


L
AGERSTROEMIA FLOS-REGINAE JARUL
LAGERSTROEMIA LANCEOLATA  BENTEAK

LANNEA GRANDIS  JHINGAN


M
ANGIFERA INDICA  MANGO
MESUA FERREA   MESUA
MICHELIA CHAMPACA  CHAMP
MORUS ALBA MULBERRY


O
UGEINIA DALBERGIOIDES SANDAN


P
ALAQUIUM ELLIPTICUM PALI
PHOEBE GOALPARENSIS BONSUM
PICEA SMITHIANA  SPRUCE
PINUS ROXBURGHII  CHIR
PINUS WALLICHIANA  BLUE PINE
POPULUS CILIATA
PTEROCARPUS DALBERGIOIDES  PADAUK
PTEROCARPUS MARSUPIUM BIJASAL
PTEROCYMBIUM TINETORIUM  PAPITA
PTERYGOTA ALATA  NARIKEL


S
ALMALIA MALABARICA  SEMUL
SHOREA ROBUSTA  SAL


T
ECTONA GRANDIS  TEAK
TERMINALIA TOMENTOSA  LAUREL
TREWIA NUDIFLORA GUTEL


V
ATERIA INDICA  VELLAPINEY


X
YLIA XYLOCARPA IRUL



PDFPrintE-mail

A shelf stuffed with 55 empty boxes

drawer1Die Beschaffung edler Hölzer stellte in der ehemaligen DDR holzverarbeitende Betriebe und sogar Künstler vor schier unlösbare Probleme. Von "Möchte-gern-Hobby-Holzwerkern" - wie mir - gar nicht zu reden! So war meine Freude auch riesig, als mir ein befreundeter Wissenschaftler einst - mit den Worten:"Mach was draus!" - eine asiatische Holzmustersammlung überreichte, die wohl ursprünglich als Referenzmaterial in Forschung und/oder Lehre gedient haben mag.

Ich betrachtete die schönen Farben und Maserungen, las laut die fremd klingenden Namen, die auf den einzelnen kleinen Brettchen vermerkt waren. Ich spielte mit den Hölzern herum, indem ich das leichteste und das schwerste heraussuchte, oder indem ich die Brettchen nach unterschiedlichen Kriterien - z.B. Farbe, Klang, Alphabet - zu sortieren versuchte. Irgendwann wanderten die ca. 60 kleinen Musterbrettchen wieder in ihren vergilbten Karton zurück: Ich brachte es nicht über's Herz, die Sammlung auseinander zu reißen! Erst viel später hatte ich den Einfall, mit dem Kleinteileregal: So konnte ich die Mustersammlung erhalten und dennoch an den einzelnen Brettchen meine Bastelleidenschaft ausleben!

drawer2Nachdem ich einige Brettchen, die gerissen bzw. zu stark verzogen waren, aussortiert hatte, waren schließlich 55 verwertbareTeile übrig. Diese ordnete ich in fünf Elferreihen an. Damit konnte ich die äußeren Abmessungen meines geplanten Kleinteileregals festlegen. Die Seitenwände der Schubkästen waren mit damals vorhandenen Heimwerker-Mitteln aus Schneidebrettchen aus massiver Rotbuche leicht zu fertigen. Wer Bild 3 aufmerksam betrachtet, erkennt noch Reste eines Preisstempels: EVP -.50. EVP hieß Endverbraucherpreis. Ein Schneidebrett, reichte für die Zarge eines Kästchens und kostete gerade mal fünfzig (DDR-)Pfennige! Für die Böden fanden sich passende Sperrholzreste in meinem Hobbykeller. Auch die Anfertigung und Montage der kleinen Schubladenknöpfe waren Dank der legendären "Multimax" kein Problem. Beim Korpus war ich der damaligen Zeit offenbar weit voraus: Ich habe diese Arbeit einer Tischlerei in Auftrag gegeben! Heute nennt man das "Outsourcing"! Wie Rechnung darüber (Bild 4) belegt, war das schon damals eine kostengünstige Entscheidung! Und:Bei einem Leserwettbewerb einer Heimwerkerzeitschrift habe ich gleich nach der Wende mit diesem Kleinmöbel immerhin den zweiten Platz - eine Akku-Bohrmaschine - gewonnen!

invoiceFazit: "Leere Regale" standen in der DDR quasi als Synonym für die sozialistische Mangelwirtschaft. Auch in diesem Sinne war mein hier beschriebenes Unikat wohl ein Exot, denn es war schließlich prall gefüllt mit kleinen Schubkästen! Was ich in den Schubkästen aufbewahrt habe? Natürlich - notgedrungen - NICHTS !